Mitsprache und Beschwerdemanagement der Kinder und Jugendlichen

Im Alltag ist es eine Herausforderung im Handeln und in den Äußerungen der Kinder zwischen Vermeidungstendenzen und ernst zu nehmenden Bedürfnissen und Wünschen zu unterscheiden. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, wird in erster Linie angestrebt, eine tragfähige Beziehung und wohlwollende Haltung gegenüber den Kindern und Jugendlichen aufzubauen. Darüber hinaus wurden ergänzende Instrumente geschaffen, die den jungen Bewohnern Möglichkeiten geben, ihre Anliegen an die Erwachsenen zu richten (z.B. die Wahl von Vertrauensbetreuern und Gruppensprechern). Die Bewohner werden in Gruppenbesprechungen explizit in Entscheidungsprozesse und Mitgestaltung der Aktivitäten, Pläne, Regeln wie auch in der Festlegung von Konsequenzen bei Missachtung von Regeln mit eingebunden. So wird bei Bedarf ein gruppenübergreifender Austausch organisiert, um der Mitgestaltungsmöglichkeit der Kinder und Jugendlichen zusätzliche Stärkung und Ausdruckskraft zu verleihen

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